Zirndorfer Kärwa vom 16. – 20. August 1991

Leider musste auch für das Jahr 2021 unsere beliebte Kärwa, wegen der immer noch grassierenden Corona-Pandemie, abgesagt werden. Daher zur Erinnerung ein etwas ausführlicherer Rückblick auf das Kirchweihfest von 1991.

Den größten Besucherandrang seit vielen Jahren, verzeichnete die Zirndorfer Kärwa, die am Freitag den 16. August mit der Bierprobe im Festzelt am Schulsportplatz, ihren offiziellen Auftakt nahm, schon an den ersten Tagen. Am Vormittag dieses Tages hatten die Kärwaburschen auf dem Koppenplatz bereits den Kärwabaum aufgestellt.
Ein Jubiläum gab es beim Start seinerzeit auch noch zu vermelden, denn Bürgermeister Röschlein feierte seine 30. offizielle Kärwaeröffnung. Erster Höhepunkt der Kirchweihtage war wie immer am Samstagnachmittag der große Festzug durch die weiträumig abgesperrte Innenstadt, zu dem alle Vereine der Stadt und viele Gäste – vor allem aus den Partnerorten – ihren Beitrag leisteten. Tausende von Zuschauern beklatschten bei traumhaftem Sommerwetter die verschiedenen Darbietungen, denn der Zug hielt, was man sich von ihm versprach.
Und was gab es nicht alles auf die Schippe zu nehmen, anzuprangern oder durch den Kakao zu ziehen: Ob die Steuerlast drückte, die Banderbacher Verwerfung erhalten werden musste oder die 21. Neuplanung der Wintersdorfer Umgehungsstraße moniert wurde, oft wurde der „Schilli“ auf lustige und einfallsreiche Art und Weise erinnert, gebeten oder mit Versen gerügt. Es wurde aber auch die einzige Zirndorfer Damenfußballmannschaft vorgestellt, ebenso der Landkreis-Dienstwagen, wie auch der Schuttgieger und die „Kartoffelernte einst und jetzt“.

Text und Fotos: Werner Schieche

Hinweis:
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Anzahl der Bilder: 31

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