Verschmelzung der Stadtentwicklungsgesellschaft auf die Wohnungsbaugesellschaft

Bürgermeister Thomas Zwingel, WBG-Aufsichtsratsvorsitzende und zweite Bürgermeisterin Sandra Hauber, SGZ-Leiter Norbert Ruffertshöfer und WBG Geschäftsführer Timo Schäfer und Christian Eisentraut erläutern die Umstände der Verschmelzung.

Verschmelzung WBG/SGZ

WBG Geschäftsführer Timo Schäfer, WBG-Aufsichtsratsvorsitzende und zweite Bürgermeisterin Sandra Hauber, SGZ Geschäftsführer Norbert Ruffertshöfer, WBG Geschäftsführer Christian Eisentraut und Bürgermeister Thomas Zwingel (v.l.n.r.)

Vor knapp 20 Jahren wurde die Stadtentwicklungsgesellschaft Zirndorf mbH gegründet.

Sie ist bis heute eine 100%ige Tochter der Stadt Zirndorf. Ursprung war die Stärkung der Wirtschaftskraft der Stadt, insbesondere durch die Steuerung und Unterstützung infrastruktureller Maßnahmen im Bereich der Grundstücksentwicklung für Verwertung und Verwaltung.

 

Als Eigentümer des großen Gewerbekomplexes Zirndorfer Pinderpassage (Zipp) bewirtschaftete und verwaltete die Stadtentwicklungsgesellschaft das Objekt in den letzten Jahren sehr erfolgreich.

 

Bereits im Jahr 2013 beabsichtigte die Stadt eine Verschmelzung der SGZ mit der WBG Zirndorf. Aus verschiedenen Gründen wurde die Verschmelzung jedoch damals nicht umgesetzt. Heute, 5 Jahre später, hat der Stadtrat sowie die zuständigen Gremien erneut einer Verschmelzung der SGZ auf die WBG Zirndorf zugestimmt. Die Hintergründe sind die gleichen wie damals: man setzt auf Synergieeffekte für die Stadt, aber auch auf die Stärkung der WBG Zirndorf.

 

Die WBG Zirndorf ist Eigentümerin von derzeit ca. 1.200 Wohnungen, sie hat in den letzten Jahren sowohl die Modernisierung, Sanierung als auch den Neubau vorangetrieben und ist bestrebt, sowohl dieses Geschäftsfeld zu forcieren, als auch andere Geschäftsfelder mit in das Leistungsportfolio aufzunehmen. Neben der Geschäftsbesorgung für Dritte ist es somit eine logische Konsequenz, dass die WBG Zirndorf auch zukünftig den wichtigen Gewerbestandort im Pinderpark verwaltet und betreut.

 

Beabsichtigt ist, den Verschmelzungsvertrag von den Gesellschaftern bis zum 31.08.2018 genehmigen zu lassen, um einer Verschmelzung rückwirkend zum 01.01.2018 herbeizuführen.

 

Der bisherige Geschäftsführer, Herr Ruffertshöfer, sowie der Bestandsbetreuer Herr Schneeberger bleiben definitiv bis zum 31.12.2018 als Ansprechpartner, insbesondere für die Kollegin und den Kollegen der WBG Zirndorf erhalten.

 

Den Mietern des Gebäudekomplexes wird in den nächsten Tagen ein Schreiben zugehen, um nochmal explizit auf die Veränderungen der Eigentumsverhältnisse einzugehen und offene Fragen, welche die Zukunft betreffen, klärt. In erster Linie wird sich für die derzeitigen Nutzer der Immobilie nichts verändern, lediglich der Ansprechpartner und einige Formalien müssen neu definiert werden.

 

Die WBG Zirndorf ist froh, dass ihr das erforderliche Vertrauen entgegengebracht wurde und freut sich sehr, die neue Aufgabe in den kommenden Jahren ausfüllen zu dürfen.

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