Zirndorf vor 30 Jahren - so war es damals

Der größte Lebkuchen der Welt kam aus Zirndorf

Die Stadt Zirndorf durfte sich am 27.11.1988 auf einen Doppeleintrag in das Guiness-Buch der Rekorde freuen.

Nach einwöchiger Arbeit von Bäckermeister Christoph Pillipp und seinem Team „stand“ an diesem Tag im eigens aufgestellten Festzelt im Innenhof der Bäckerei der größte Lebkuchen der Welt. 126,71 qm wies er auf, war 17,55 m lang und 7,22 m breit. Das 1,4 Tonnen schwere Naschwerk bestand aus folgenden Zutaten: 300 Kg Marzipan, 350 Kg Zucker, 250 Kg Haselnüsse, 200 Kg Hühner-Eiweiß und 100 Kg Mehl.

Der Lebkuchen war aber nicht nur der größte „des Erdballs“, sondern der süße Riese erhielt auch das Prädikat „Elisen“, hatte zur Quantität auch noch die Qualität.

Weltrekordverdächtig agierten damals die Zirndorfer und viele Besucher aus der nächsten Umgebung aber auch, als es galt, das „Werk“ gleich am Sonntagnachmittag zu verputzen. Zu Tausenden kam man in das Zelt, um sich seine Portion vom Kuchen abzuschneiden und mit dem Scherlein dafür das Konto des Fördervereins für die Eislaufhalle aufzustocken. Nachdem bei einbrechender Dunkelheit nur mehr Fragmente des süßen Riesen auf Käufer warteten, war zu ermessen, dass der Kontostand des Vereins um mindestens eine fünfstellige Summe gewachsen war.

 

Die Bilder vom Größten Lebkuchen der Welt aus dem Jahr 1988 finden Sie hier.

 

Alle bisherigen Beiträge der Serie „Zirndorf vor 30 Jahren – so war es damals“ können Sie auch auf der Homepage der Stadt Zirndorf unter www.zirndorf.de > Zirndorf, hier dreht sich was > Geschichte > So war es damals, nachlesen.

 

Text und Fotos: Werner Schieche

 

 

Hinweis:

Für den Fall, dass sich jemand auf den Bildern erkennen sollte und nicht möchte, dass ein Bild von ihm veröffentlich ist, bitten wir darum dies an uns weiter zu geben (Tel. 0911/9600-114).

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